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Velka Botička

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Solarhersteller zeigen ihre Möglichkeiten in München

Auf der Messe BAU in München zeigen die Hersteller von Solarkomponenten ihre Lösungen für Fassaden und Indachanlagen. Im Mittelpunkt stehen vor allem verschiedene Farben, realisiert mit unterschiedlichen Technologien.

In München informieren sich derzeit können sich Architekten, Planer und Bauherren über die neusten Entwicklungen von Baumaterialien. Auf der Messe BAU in der bayerischen Landeshauptstadt zeigen auch die Hersteller von Komponenten für Solarfassaden, was alles schon mit ihrer Technologie möglich ist.

So präsentiert der Dachziegelhersteller Nelskamp seinen solaren Dachziegel, der wie ein normales Dachelement installiert wird und nur noch verkabelt werden muss. Der Modulhersteller Ertex Solar aus dem österreichischen Amstetten zeigt. sämtliche Möglichkeiten, mit kristalliner Technologie Fassaden zu belegen. Hier spielt vor allem eine Rolle zu zeigen, dass das Standardmodule nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn es um Ästhetik geht. So können die einzelnen Solarzellen nach Kundenwünschen in das Modul integriert werden. Ohnehin sind sämtliche Geometrien und Größen möglich. Auch bei den Farben gibt es kaum Grenzen.

Metalloptik für den Stromerzeuger

Ein Modul in verschiedenen Farben mit einer metallischen Optik hat Avancis aus dem sächsischen Torgau mit nach München gebracht. Das Dünnschichtmodul mit dem CIGS-Halbleiter ist in verschiednen Farben zu haben. Dass es sich um ein Solarmodul handelt, sieht der Betrachter kaum. Nur noch die dünnen Leitungsbändchen, die den Straom aus dem Halbleiter zur Anschlussdose transportieren, erinnern daran, dass das Fassadenbauteil nicht nur gut aussieht, sondern auch Strom produziert.

Auf unterschiedlichste Farbgebung der Module setzt auch Nice. Das Unternehmen aus Schwäbisch Hall hat damit schon ein echtes Leuchtturmprojekt realisiert. Das riesige Bürogebäude überragt in Basel alles, was sich drum herum befindet. Dass die Fassade komplett mit Solarmodulen gebaut wurde, ist überhaupt nicht mehr zu sehen.

Reflexionsarmes Modul für den urbanen Raum

Neben weiteren Herstellern, die ihre Solarlösungen präsentieren, hat auch der schweizerische Hersteller Eternit seine Swisspearl-Module mit nach München gebracht. Die kristallinen Paneele sind mit einer besonders reflexionsarmen Oberfläche versehen. Ein Modul hat sogar eine so dichte Beschichtung, dass die darunter liegenden Solarzellen unsichtbar werden und dadurch ein Glaselement im matten Dunkelgrau entsteht.

Mit organische Solarelemente veredelt

Unendliche Möglichkeiten bietet auch die organische Photovoltaik. In München zeigen nicht nur die beiden Hersteller Opvius und Heliatek die Vorteile der Technologie, sondern in Kooperation mit Projektpartnern auch, welche Möglichkeiten es gibt, damit Oberflächen zu veredeln. So zeigt Laukien ein Leichtbauelement aus Aluminium, das mit den organischen Solarfolien von Heliatek versehen sind. Ästhetisch perfekt fügen sich die dunkelblauen Photovoltaikelemente in die goldene Fassadenkassette ein. Diese haben Heliatek und Laukien zusammen mit Kollegen der RWTH Aachen im Rahmen des Projekts Ilem entwickelt.

Sonnenschutz mit Stromerzeugern versehen

Auch Opvius zeigt auf dem Messestand des Chemieunternehmens Merck eine weitere Möglichkeit, organische Solarfolien in Bauelemente zu integrieren. Der Kitzinger Hersteller hat viele runde Solarelemente produziert, die farblich auf das Logo von Lisicon abgestimmt sind. Das ist der Name des organischen Halbleitermaterials, das Merck entwickelt hat und mit dem Opvius den größten Teil seiner Produkte herstellt. Diese kleinen Solarelemente sind in ein Netz aus Fiberglas eingewebt, das damit nicht nur als Sonnenschutz, sondern auch als Stromerzeuger dient. Das Fiberglasnetz kann je nach Kundenwünsche lockerer oder dichter gewebt werden, wobei die Dichte die Lichtdurchlässigkeit und damit die Stromproduktion beeinflusst. (su)

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Dennis Schroeder / NREL

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California established solar duty

The Californian Energy Commission has decided on a solar duty for new buildings from 2020. The new Californian Building Energy Efficiency Standard will effect the architecture in California.

In California, the new building energy standard came into force at the turn of the year. The central change compared to the previous building energy standard is the duty to build every new residential and commercial building with a solar system on the roof or facade. This solar obligation will apply from 2020 and will have an impact on the architectural design of buildings, as the solar façade will explicitly be required on higher buildings.
The regulation does not include an obligation to install an additional solar storage. However, the Energy Commission wants homeowners to opt for solar batteries, heat pumps and other technologies in order to increase their self consumption of the solar energy in the buildings.
At the same time, energy consumption in buildings has to be reduced. For this purpose, the new Building Energy Efficiency Standard defines lower values for the permissible exchange of heat with the environment. „With these new standards, buildings will perform better in terms of energy consumption and at the same time contribute to a stable grid“, said Andrew McAllister, responsible for energy efficiency in the Energy Commission. „The buildings the Californians buy and live in will work very efficiently while producing their own clean energy.“

Reduce energy consumption to zero – on balance

With the new standard, the Californian Energy Commission (CEC) wants to make a contribution to California’s goal of supplying half of its energy supply with renewables by 2030. In addition, the energy consumption of residential buildings has to be zero in 2020 on the balance sheet – considered over the year as a whole. The commercial buildings are expected to achieve the same goal in 2030. In addition, commercial enterprises should then obtain at least 50 percent of their energy consumption from renewable resources.

Plant pays for itself

Critics complain that real estate prices will continue to rise as a result of mandatory solar energy. But the CEC estimates an average of 9,500 dollars for a solar system. In addition, many studies have shown that high energy standards do not necessarily lead to higher real estate costs, as this is a free market driven by supply and demand. In addition, the solar system will pay for itself through lower operating costs for the house, because less energy is consumed and some of it is generated by the house itself.

Balance found

As a result of this and other efficiency measures, the energy consumption of new commercial buildings is reduced by 30 percent compared with a building built to the 2016 standard. The energy consumption of residential buildings will then even fall by 53 percent. The CEC stresses that the 9,500 dollars for the solar system must be offset by savings of 19,000 dollars – over a period of 30 years. „By adopting the new regulations, the CEC has struck a fair balance between reducing greenhouse gas emissions and limiting construction costs,“ says Dan Dunmoyer, president of the California Construction Industry Association. (su)

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Solar Heating & Cooling Programme/IEA

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Interaktive Karte für solare Stadtplanung veröffentlicht

Eine neue, interaktive Karte präsentiert Vorzeigeprojekte moderner Stadtplanung mit Solarsystemen. Sie richtet sich an Stadtplaner und Architekten, die sich mit der Realisierung moderner Stadtteile beschäftigen.

Die internationale Forschungsplattform „Solar Energy in Urban Planning“ hat eine interaktive Karte mit 34 Vorzeigeprojekten nachhaltiger Stadtplanung entwickelt. Sie richtet sich an Stadtplaner und Energieberater, die vor der Aufgabe stehen, neue Ortsteile mit einem modernen Energiekonzept zu entwickeln oder bestehende Stadtteile entsprechend umzugestalten. Denn letztlich entstehen zwar die großen Erzeugungsanlagen erneuerbarer Energien vor allem auf preiswerten Flächen, die in der Regel weit weg von urbanen Zentren liegen. Doch die Städte und Gemeinden müssen eine Vorreiterrolle übernehmen, wenn es darum geht, diese Energie zu nutzen und die Solarenergie dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

Solarenergie in die Städte bringen
Deshalb haben Stadtplaner und Architekten die Aufgabe, Sonnenenergie in neue und modernisierte Stadtteile zu integrieren, um die Energiewende tatsächlich zu dem zu machen, was sie sein soll: Ein Umstieg von zentral mit großen Kraftwerken erzeugter, fossiler Energie hin zu einer dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme dort, wo sie direkt genutzt werden. Das bedeutet auf der einen Seite, dass entsprechende Erzeugungsanlagen sinnvoll und ästhetisch ansprechend vor Ort installiert werden müssen. Aber auch auf der anderen Seite, dass die erzeugte Energie in das vor Ort existierende und an die Erneuerbaren angepasste Energiesystem integriert werden muss.

Architektonische Gestaltung berücksichtigt
Die Planung und Realisierung von CO2-armen Stadtteilen mit moderner Architektur ist hochkomplex. Deshalb können Stadtplaner und Architekten für jedes der 24 Projektbeispiele ein umfangreiches Dossier downloaden, in dem neben den verwendeten Technologien und wie diese in das Gesamtsystem eingebunden und architektonisch gestaltet wurden, auch die Realisierungsmöglichkeiten beschrieben sind. „Stadtplaner, Architekten und Beratungsunternehmen erhalten so durch unsere detailliert beschriebenen Fallstudien neue Ideen für mögliche Planungsprozesse und Entscheidungsstrategien“, sagt Maria Wall, Leiterin von Solar Energy in Urban Planning und Wissenschaftlerin am Fachbereich Energie- und Gebäudeplanung der Lund Universität in Schweden. (su)

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Fraunhofer ISE

Fraunhofer ISE |

Homogene Fassadenmodule weiterentwickelt

Wissenschaftler des Fraunhofer ISE in Freiburg im Breisgau haben eine neue Möglichkeit gefunden, sogenannte Schindelmodule herzustellen. Sie verkleben die Zellstreifen miteinander. Dadurch entstehen farblich homogene, kristalline Solarmodule.

Die Forscher des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) haben eine Möglichkeit gefunden, Solarzellen in Modulen überlappend anzuordnen und zu verschalten. Durch diese sogenannte Schindeltechnologie fallen die bisherigen Zellverbinder und sogenannten Busbars weg, die die Ästhetik von kristallinen Solarmodulen bestimmt haben. Damit ergibt sich eine farblich weitgehend homogene Moduloberfläche. Nur wer genau hinschaut, kann die Kanten, an denen die Zellen überlappen, noch erahnen. Außerdem werden dadurch die Verschattungsverluste durch die Zellverbinder verhindert, was zu einer erheblichen Steigerung der Modulleistung führt.

Zudem fallen die Zwischenräume zwischen den einzelnen Zellen komplett weg. Das hat nicht nur den Vorteil, dass mehr Zellleistung auf die gleiche Modulfläche passt. Vielmehr verändert sich der optische Eindruck, mit dem die kristallinen Solarmodule bisher daher kamen, komplett zugunsten einer ästhetisch ansprechenden Variante.

Zellstreifen werden verklebt

Um dies zu erreichen, werden nicht mehr einzelne Zellen nebeneinander platziert, sondern schmale Zellstreifen. Diese überlappen einander. Bisher war allerdings die Verschaltung der Zellstreifen eine Herausforderung. Denn sie lassen sich aufgrund der mechanischen Spannung nicht miteinander verlöten. Die Wissenschaftler des Fraunhofer ISE haben deshalb ein Verfahren entwickelt, um die Zellstreifen miteinander leitfähig zu verkleben. Der Kleber kann die thermische Ausdehnung des Modulglases bei wechselnden Umgebungstemperaturen ausgleichen und ist außerdem bleifrei.

Verschiedene Modulformate möglich

Die Freiburger Forscher haben auch schon ausgerechnet, dass die Moduleffizienz durch die Schindeltechnologie bei gleichem Zellwirkungsgrad um zwei Prozent steigt. Außerdem können mit den schmalen Zellstreifen verschiedene Modulformate realisiert werden, was viel Spielraum für unterschiedliche Designvarianten schafft. Die Forscher arbeiten jetzt an der Optimierung der Klebstoffmenge in der Massenfertigung und des Zelldesigns. Eine entsprechende Produktionstechnologie hat der Equipmenthersteller Teamtechnik Maschinen und Anlagen schon entwickelt. (su)

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Solargaps

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Solargaps bringt Solarjalousien auf den deutschen Markt

Der amerikanische Hersteller von kundenspezifisch angefertigten Solarjalousien will auch auf dem Markt in Deutschland Fuß fassen. Dafür sucht das Unternehmen noch Partner vor Ort.

Der Hersteller von Solarjalousien Solargaps will seinen Vertrieb auf Deutschland ausdehnen. Bisher ist das amerikanische Unternehmen vor allem auf dem Heimatmarkt USA und in Spanien erfolgreich unterwegs. Die Solarjalousien aus San Francisco haben nach Angaben von Solargaps die Marktreife für Deutschland erreicht.

Solarzellen in die Lamellen laminiert

Das System besteht aus einer Jalousie, die nach Kundenmaß gefertigt werden kann. In die Lamellen sind kleine Solarzellen von Sunpower mit Sitz im kalifornischen San Jose einlaminiert. Diese werden mit dem selbst produzierten Solarstrom dem Lauf der Sonne nachgeführt und sammeln auf diese Weise das Maximum an Energie ein. Sie lassen sich zudem aus der Ferne steuern und sorgen auf diese Weise für eine optimale Abschattung der Räume und damit für eine Senkung des Kühlbedarfs.

Für den Markteintritt in Deutschland sucht das Unternehmen jetzt passende Partner für den Verkauf, die Beratung, die Importabwicklung und auch für die Installation. Die Unternehmen müssen in Deutschland ansässig sein. (su)

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Viridén + Partner

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Fachkongress: Österreichs Architekten treffen auf Photovoltaik

Am 24. und 25. Januar dieses Jahres informiert die österreichische und schweizerische Solarbranche Architekten über herausragende Lösungen, Photovoltaikanlagen in Dächer und Fassaden zu integrieren.

Die österreichische Photovoltaik- und Baubranche lädt Architekten und Fachplaner zum Fachkongress „Energie aus der Gebäudehülle“ ein. Der Kongress findet in der Blumenhalle in St.Veit an der Glan statt. Dort informieren die Referenten in ihren Vorträgen unter anderem über herausragende Lösungen der Gebäudeintegration von Solaranlagen. Sie zeigen auf diese Weise, wie Solaranlagen in Fassaden und Dächer integriert werden können, mit welchen bautechnischen Lösungen sie ihre Projekte realisiert haben und vor allem, welche gestalterischen Möglichkeiten die Photovoltaik inzwischen für die Architekten bereithält.

Konkrete Lösungen zeigen

Es werden auch konkrete Produkte und Lösungen vorgestellt, mit denen Architekten und Fachplaner Solarfassaden und Indachsolaranlagen entwerfen und bauen können. Das Spektrum reicht über die Unterkonstruktion bis hin zu blendarmen Moduloberflächen, die speziell für Solaranlagen in Städten entwickelt wurden. Zwischen den einzelnen Vorträgen haben die Teilnehmer genügend Zeit, ihre Erfahrungen mit der Gebäudeintegration von Photovoltaikanlagen auszutauschen.

Der Fachkongress „Energie aus der Gebäudehülle findet am 24. und 25. Januar 2019 in der Blumenhalle in St. Veit an der Glan statt. Das gesamte Programm finden Sie hier. (su)

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Mainova

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Patent für Leichtbauphotovoltaik widerrufen

Das Deutsche Patent- und Markenamt in München hat das Patent von Solartension für Leichtbaukonstruktionen mit Solarfolien einkassiert. Damit können solche architektonische Elemente einfacher errichtet werden.

Mit einer Entscheidung des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) können in Zukunft Solaranlagen mit Photovoltaikfolien ohne Patenteinschränkungen gebaut werden. Denn Solartension, ein Hersteller von Leichtbauphotovoltaik als Element der Architektur mit Sitz in Stuttgart, hat sein im Jahr 2015 erteiltes Patent für „Solaranlagen mit mehreren stromerzeugenden Folienelementen“ verloren.

Lösung ist nicht neu

Grund dafür war ein Einspruch des Herstellers organischer Photovoltaikfolien Opvius. Das Unternehmen mit Sitz in Kitzingen hatte bemängelt, dass die von Solartension zum Patent angemeldete Lösung bereits Stand der Technik ist. Vor allem die undefinierte Bezeichnung „stromerzeugende Folienelemente“ hatte Opvius kritisiert und damit das gesamte Patent angefochten. Tatsächlich hat das DPMA dies anerkannt. Mit Verweis auf eine ähnliche Lösung, die bereits seit 2006 in den USA beschrieben wurde, haben die zuständigen Prüfer im DPMA festgestellt, dass die von Solartension entwickelte Technologie keineswegs neu ist.

Solartension verliert Schutzrechte

Damit hat Solartension, nachdem am 5. Januar 2019 die Einspruchsfrist gegen die Entscheidung des DPMA abgelaufen ist, kein Schutzrecht mehr an seiner Entwicklung. Das Unternehmen kann das Patent nicht mehr dazu benutzen, anderen Anbietern den Bau von Solaranlagen mit solchen speziellen Befestigungen zu verbieten. Das wirkt sich wiederum auf Produzenten von Solarfolien wie Opvius sowie auf die Bauherren aus. Denn sie sind jetzt nicht mehr darauf angewiesen, dass Solartension die Befestigung der Module liefert, was die Umsetzung von Projekten einfacher macht. (su)

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Velka Botička

Conexio |

Forum Gebäudeintegration: Architekten treffen auf Photovoltaik

Am 18. und 19. März 2019 lädt Conexio Architekten, Bau- und Solarindustrie nach Bad Staffelstein zum alljährlichen Symposium „Gebäudeintegrierte Photovoltaik“ ein.

Das BIPV Forum im Kloster Banz richtet sich an alle innovativen Marktakteure, die in Zukunft mit der Sonne bauen, aber auch an Planer, Wohnbaugesellschaften, Forschungsinstitute, Energiedienstleister und moderne Bauherrn.

Beispiele und Rahmenbedingungen

Die Teilnehmer erwartet ein informatives Programm rund um die Integration von Photovoltaikanlagen in die Gebäudehülle. So wird Maria Roos vom BSW Solar die aktuellen Rahmenbedingungen für die BIPV aufzeigen, bevor Sebastian Lange von der Allianz Bauwerkintegrierte Photovoltaik die energierechtlichen Fragen rund um die BIPV erläutert.

Im Anschluss daran stehen die gestalterischen Möglichkeiten von Solaranlagen in der Fassade und im Dach sowie die entsprechenden Systemlösungen auf dem Programm. Hier wird es auch um spezielle Herausforderungen und auch die Kosten einer solar aktiven Gebäudehülle im Vergleich zu herkömmlichen Materialien gehen. Die Referenten zeigen aber auch, welche technischen Möglichkeiten es inzwischen gibt, eine Photovoltaikfassade zu errichten – sei es mit herkömmlichen oder mit neuen Technologien wie die organische Photovoltaik.

Planung und Optimierung von Solarfassaden

In den weiteren Vorträgen werden die Referenten zeigen, wie Architekten und Fachplaner eine Solarfassade planen und optimieren können. Hier geht es nicht nur um Fragen der Elektrik und der Bauphysik, sondern auch um die konkrete Systemtechnik. Um Innovationen und die künftige Entwicklung geht es am zweiten Tag der Konferenz. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, bei der es um die Bedeutung der BIPV für die Energiewende geht.

Das BIPV-Forum 2019 findet erstmals zweitätig im Vorfeld und parallel zum PV Symposium in Kloster Banz am 19. und 19. März statt. Wer sich bis 21. Januar für eine Teilnahme entscheidet, bekommt das gesamte Konferenzticket zu einem Frühbucherpreis. (su)

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Team Rooftop

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Solar Decathlon Europe findet in Ungarn statt

Im Juli 2019 richtet Ungarn den diesjährigen Solar Decathlon Europe aus. Es ist der vierte Architekturwettbewerb dieser Art in Europa.

Im Juli 2019 wetteifern Architektur- und Technikstudenten beim Solar Decathlon Europe um den Titel für das energieeffizienteste, innovativste und dabei architektonisch schönste Gebäude. Der diesjährige Wettbewerb findet in Szentendre statt. In der Kleinstadt vor den Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest entsteht in den kommenden Monaten das Solar Village, in dem alle 16 ausgewählten Teams europäischer Hochschulen ihre Gebäude errichten. Es ist auch jeweils ein Team aus den USA und aus Thailand mit im Wettbewerb.

Ästhetik gepaart mit Solarenergie
Danach müssen sie zehn Bewährungsproben überstehen. Dabei geht es unter anderem um die Ästhetik gepaart mit einer effizienten Nutzung von Energie, die möglichst selbst erzeugt und direkt verbraucht wird. Deshalb sind die Gebäude in der Regel mit Solaranlagen und effizienten Heiz- und Kühlanlagen ausgestattet. Der Energieverbrauch und die Energieerzeugung werden ständig gemessen und das Team, dessen Erzeugungskurve am nächsten an der Lastkurve lag, bekommt in dieser Disziplin die höchste Punktzahl.

16 Teams sind in Finale

In diesem Jahr nehmen Teams aus folgenden Hochschulen und Universitäten am Solar Decathlon Europe teil:
– Universität Brighton, Großbritannien
– Technische Hochschule für Bauingenieurwesen Bukarest, Rumänien
– Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft, Ungarn
– Polytechnische Universität Katalaniens in Barcelona, Spanien
– Delfter Universität für Technologie, Niederlande
– Technische Universität Dänemark in Lyngby, Dänemark
– Universität Gent, Belgien
– Internationale Griechische Universität Thessaloniki, Griechenland
– Nationale Hochschule für Architektur und Landschaft Lille, Frankreich
– Universität Maryland, USA
– Polytechnikum Mailand, Italien
– Universität Miskolc, Ungarn
– Universität Sevilla, Spanien
– King Mongkut’s Universität für Technologie in Thonburi, Thailand
– Fachhochschule Utrecht. Niederlande
– Polytechische Universität València, Spanien

Der Solar Decathlon Europe findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Im Jahr 2010 und 2012 stand das europäische Solar Village jeweils in Madrid. Den dritten Solar Decathlon Europe hat Frankreich in Versailles ausgerichtet.

9,2 Millionen Euro kommen aus Budapest

Für die finanzielle Absicherung des Architekturwettbewerbs hat sogar die eher verschlossene ungarische Regierung Geld locker gemacht. Allein für Investitionen in die Infrastruktur rund um den Solar Decathlon Europe bringt Budapest fast 1,55 Milliarden Forint (fast 4,8 Millionen Euro) auf. Dazu kommen noch 1,25 Milliaden Forint (3,88 Millionen Euro) für die Durchführung der Veranstaltung. Für den laufenden Betrieb des Solar Village stehen 200 Millionen Forint (621.000 Euro) zur Verfügung. (su)

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Dieter Moor/Ertex Solar

Ertex Solar |

Ertex Solar liefert Riesenmodule fürs Solardach

Der neue Baumarkt von Hellweg in Fürstenfeld in der Steiermark wurde mit einer Solaranlage ausgestattet. Die hat gleich drei Funktionen.

Die semitransparenten Module, die den gesamten Kundenparkplatz überdachen, lassen noch genügend Sonnenlicht auf die darunter liegende Fläche durch, so dass die Besucher des Baumarkts ihre Einkäufe nicht im Dunkeln verstauen müssen. Im Sommer sorgen sie dafür, dass die Fahrzeuge im Schatten stehen und sich nicht aufheizen. Das spart viel Treibstoff, da dann die Klimaanlagen der Autos beim Losfahren die Temperatur nicht mühevoll wieder senken müssen.
An Regentagen schützen die Solarmodule die Kunden vor der ungemütlichen Nässe. Und natürlich erzeugt die Anlage Strom. Die Solarenergie wird zum größten Teil direkt im Baumarkt verbraucht. Sie fließt hauptsächlich in Wärmepumpen, die eine effiziente Fußbodenheizung beliefern.

Bis zu fünf Meter breit
Die Anlage war eine Herausforderung. Denn die Module mussten nach den Anforderungen der Architektin gestaltet werden. Zudem mussten sie groß genug sein, damit die Säulen, auf denen die gesamte Dachanlage steht, nicht zu eng stehen müssen. Denn nur so kommen auch die Autos noch zwischen ihnen hindurch. Die immerhin 3,67 und fünf Meter breiten Module hat der BIPV-Spezialist Ertex Solar aus dem niederösterreichischen Amstetten speziell für die Anlage in Fürstenfeld angefertigt.
Abonnenten lesen alle Einzelheiten über das neue Solardach in Fürstenfeld auf Solar Age.

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Velka Botička

Conexio |

Kloster Banz 2019: Architekten treffen auf Photovoltaik

Auch im kommenden Jahr findet das BIPV-Forum im Kloster Banz in Bad Staffelstein statt. Erstmals wird das Treffen der BIPV-Branche zwei Tage lang dauern. Bis 21. Januar 2019 gibt es noch einen Frühbucherrabatt.

Auch 2019 lädt Conexio Architekten, Bau- und Solarindustrie nach Bad Staffelstein zum alljährlichen Symposium „Gebäudeintegrierte Photovoltaik“ ein. Das BIPV Forum im Kloser Banz richtet sich an alle innovativen Marktakteure, die in Zukunft mit der Sonne bauen, aber auch an Planer, Wohnbaugesellschaften, Forschungsinstitute, Energiedienstleister und moderne Bauherrn.

Beispiele und Rahmenbedingungen
Die Teilnehmer erwartet ein informatives Programm rund um die Integration von Photovoltaikanlagen in die Gebäudehülle. Neben neusten Forschungsergebnissen unter anderem über die Wirtschaftlichkeit von Solarfassaden und Photovoltaikdächern, aber auch über deren Umsetzung werden auch innovative Projekte vorgestellt, die ganz im Zeichen des modernen Bauens stehen. Sie sollen den Architekten und innovativen Bauherren beispielhaft zu zeigen, das die Photovoltaikbranche mehr kann als nur Standardmodule. Die Teilnehmer erfahren in den Projektbeschreibungen, wie und vor allem mit welchen Produkten solche Anlagen umgesetzt werden und worauf der Bauherr und der Architekt dabei achten sollte. Die Erfahrungsberichte werden ergänzt durch eine Beschreibung der aktuellen Rahmenbedingungen für die BIPV. Das konkrete Programm stellt der Tagungsbeirat unter Leitung des Hamburger Architekturprofessors Wolfgang Willkomm, bei der Architektenkammer der Hansestadt für Aus- und Fortbildung verantwortlich, zusammen.
Das BIPV-Forum 2019 findet erstmals zweitätig im Vorfeld und parallel zum PV Symposium in Kloster Banz am 19. und 19. März statt. Wer sich bis 21. Januar für eine Teilnahme entscheidet, bekommt das gesamte Konferenzticket zu einem Frühbucherpreis. (su)

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Gewoba

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Verbände fordern Anreize für energetische Sanierung

Deutsche Energie- und Umweltverbände kritisieren die Ankündigung der Wohnungswirtschaft, aufgrund der Mietrechtsnovelle die Sanierungsraten zu senken. Das Problem sind fehlende Anreize für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden.

Nachdem die deutsche Bundesregierung die Modernisierungsumlage für Vermieter drastisch gekürzt hat, droht die Wohnungswirtschaft damit, die Sanierungsraten zu drosseln. Das heißt, auch die energetische Modernisierung von Gebäuden – ein potenzieller Markt für die gebäudeintegrierte Photovoltaik – kommt noch langsamer voran als bisher. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Vermieter nicht mehr elf, sondern nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten in Form von Mieterhöhungen auf die Mieter abwälzen können.

Flankierende Anreize fehlen
Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Bundesverband der Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerk (GIH), der Verband für Wärmelieferung (VfW), der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) unterstützen zwar grundsätzlich diese leichte Verbesserung für die Mieter. Doch sie kritisieren, dass die Bundesregierung bewusst hinnimmt, dass die energetische Modernisierung für Vermieter unattraktiver wird, aber keine flankierenden Maßnahmen ergreift, um die Senkung der Modernisierungsumlage durch bessere Anreize aufzufangen. Die Verbände schlage dazu eine steuerliche Förderung für Gebäudesanierungen vor. Diese sei weiter nicht in Sicht.

Nicht jede Sanierung steigert die Miete
Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der Deneff, befürchtet, dass allein im Bereich der Energieeffizienz dadurch 600.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Dabei bekämen eine ganze Reihe von Unternehmen in der Wohnungswirtschaft die energetische Sanierung sozialverträglich hin, wie Benjamin Weismann, Bundesgeschäftsführer des Energieberaterverbands GIH, weiß. „Diese Sanierungen müssen und können sowohl für Mieter als auch für Vermieter attraktiv sein“, sagt er. „Neben sozialpolitischen Erwägungen hat die Bundesregierung aber schlicht unterlassen, zu überlegen, wie sie die Förderung, steuerliche Anreize, Mietspiegel und andere Instrumente so gestalten kann, dass auch für die Vermieter ein Schuh daraus wird.“

Modernisierung attraktiv und sozialverträglich machen
Tobias Dworschak, Geschäftsführer des VfW, befürchtet, dass dadurch Vermieter auch von Maßnahmen absehen, die sich für Mieter warmmietneutral oder sogar direkt kostensenkend umsetzen lassen, wie etwa die Umstellung auf effiziente Wärmeerzeuger oder Mieterstrommodelle. Letztere werde zusätzlich durch die am 7. Dezember 2018 beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzen (EEG) ausgebremst. „Die Ankündigungen aus der Wohnungswirtschaft, die Sanierungsquote senken zu wollen, verdeutlichen genau die Krux, vor der wir die Bundesregierung seit geraumer Zeit warnen: Das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes ist nur erreichbar, wenn es gelingt, auch anspruchsvolle Modernisierungen attraktiv und sozialverträglich zu machen“, betont Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG. „Das gelingt nur mit einem Masterplan, bei dem sich auch die großen Wohnungsbaugesellschaften ihrer ökologischen Verantwortung stellen müssen. Zumal die energetische Sanierung nur eine geringe Prozentzahl der eigentlichen Investition ausmacht.“ (su)

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BAM Wonen

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Solares Gebäude gewinnt niederländischen Baupreis

Ein Fünfgeschosser mit 48 Wohnungen in Best bei Eindhoven hat den niederländischen Cobouw-Award im Bereich Nachhaltigkeit bekommen. Denn es bezieht seinen Strom komplett aus den Solaranlagen an der Fassade und auf dem Dach.

Die Jury des niederländischen Cobouw-Awards hat ein Gebäude in Best, einer Kleinstadt vor den Toren Eindhovens, zum „Nachhaltigsten Projekt des Jahres 2018“ gekürt. Dabei handelt es sich um ein fünfstöckiges Appartementhaus mit 48 Wohnungen, das so viel Strom erzeugt, wie es verbraucht.
Um diesen niederländischen Nul-op-de-meter-Standard zu erreichen, hat die Wohnungsgesellschaft Woonstichting in Best die Gebäudehülle energetisch aktivieren lassen, und zwar sowohl das Dach als auch die Fassade. „Denn Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern nur genügend Energie für zwei oder drei Stockwerke“, erklären die Experten von Eigenenergie, einem Anbieter von Montagesystemen für die fassadenintegrierte Photovoltaik mit Sitz in Gedrop bei Eindhoven. „Um ein höheres Gebäude auf den Nul-op-de-meter-Standard zu bringen, muss der Strom noch woanders her kommen, beispielsweise aus Fassadenmodulen.“

Solaranlagen versorgen Sozialwohnungen
In Best wurde die gesamte Fassade in den oberen vier Stockwerken mit vorgehängten hinterlüfteten Solarmodulen ausgestattet, die mit dem System von Eigenenergie angebracht wurden. Auf diese Weise schafft es das Gebäude als eines der ersten mehrstöckigen Wohnhäuser in den Niederlanden auf den Nul-op-de-meter-Standard. Das hat die Jury davon überzeugt, das Projekt zu prämieren. Vor allem auch, weil in dem Gebäude ausschließlich Sozialwohnungen entstanden sind.

Inspiration für andere Architekten und Bauherren
Dazu kommt noch das einzigartige Design der Gebäudehülle sowie die Nutzung des Regenwassers zur Wasserversorgung, was die Juroren überzeugt hat. „Wir sind sehr stolz auf unsere nachhaltigen, erschwinglichen Nul-op-de-Meter-Wohnungen“, sagt Olaf van Dijk, Projektmanager bei Woonstichting. „Dass unser Projekt als das nachhaltigste Projekt in den Niederlanden ausgewählt wurde, ist fantastisch.“
Das gesamte Gebäude wurde zusammen mit BAM Wonen und NB Architecten entwickelt. Harold van de Ven, Architekt und Inhaber von NB Architecten ist sich sicher, dass dieses Gebäude kein Einzelfall bleiben wird. „Die Welt ändert sich hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Viele werden sich von diesen guten Beispielen inspirieren lassen“, sagt er mit Blick auf das Konzept des Mehrgeschossers in Best. (su)

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Velka Botička

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Energiewende: Bauforschung präsentiert neue Ergebnisse

Auf dem zweiten Kongress Energiewendebauen steht unter anderem die solar aktive Gebäudehülle im Mittelpunkt. Forscher aus dem Bausektor zeigen außerdem, wie urbane Energiesysteme einfacher geplant werden können. Der Kongress findet am 28. und 29. Januar 2019 statt.

Der Projektträger Jülich und Wissenschaftler, die die Forschung für energieoptimierte Gebäude und Quartiere begleiten, präsentieren am 28. und 29. Januar 2019 ihre aktuellen Ergebnisse zu sektorenübergreifende Lösungen im Gebäude- und Quartiersbereich. Diese tragen mittel- und langfristig zur Transformation der Energieversorgung in Städten bei.

Gebäudehüllen solar aktivieren

Auf dem zweitägigen Kongress geht es unter anderem darum, Gebäudehüllen von Wohnhochhäusern zur dezentralen Energieerzeugung solar zu aktivieren. Weitere Themen sind die die Digitalisierung der Energieversorgung in Gebäuden sowie deren Flexibilisierung. Dabei geht es unter anderem darum, wie mit diesen beiden Ansätzen Energieeinsparungen realisiert werden. Es werden aber auch die neusten Ergebnisse der Forschung im Bereich Sektorenkopplung präsentiert.
Am zweiten Tag widmen sich die Referenten der optimierten Analyse urbaner Energiesysteme mit dreidimensionalen Simulationen. Sie werden außerdem der Frage auf den Grund gehen, welche Rolle systemische Ansätze für die Energiewende im urbanen Raum spielen. Außerdem stellen Forscher die neuen Schlüsseltechnologien der Energiewende vor.
Im Rahmen der Veranstaltung finden zusätzlich Präsentationen von Startups aus der Energiebranche statt. Eine begleitende Posterausstellung mit Wettbewerb sowie verschiedene Podiumsdiskussionen runden das Programm ab. Der zweite Kongress Energiewendebauen findet in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin-Mitte statt. Das komplette Programm finden Sie hier. (su)

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CS Wismar

Ernst Schweizer AG, CS Wismar |

CS Wismar: Kooperation mit Großhandel für Indachmodul gestartet

Der Modulhersteller Sonnenstromfabrik weitet sei Angebot für das Indachmodul in der Schweiz aus.

Der Modulhersteller Sonnenstromfabrik (CS Wismar) weitet sein Angebot für Indachanlagen in der Schweiz aus. Dazu kooperiert das Unternehmen aus Wismar dort mit den Photovoltaikgroßhändlern Krannich Solar, Solexis und Electro-Sol. Durch die Vertriebskooperation sind die neu entwickelten Glas-Glas-Indachmodule der Sonnenstromfabrik für das Solrif-Montagesystem der Ernst Schweizer AG ab sofort landesweit erhältlich.

Besserer Service für Kunden

Die Module sind komplett schwarz und so beschichtet, dass sie eine satinierte Oberfläche haben. Damit will CS Wismar die Kunden mit höchsten optischen Ansprüchen genügen. Der Vorteil ist aber auch, dass durch die satinierte Oberfläche die Module weniger blenden und damit auch in dichter besiedelten Ortschaften einsetzbar sind. CS Wismar liefert die Module in drei Formaten, um auch unterschiedliche Dachflächen gut abdecken zu können.
Die Paneele wurden ursprünglich exklusiv über Ernst Schweizer in der Schweiz vertrieben. Mit der Verfügbarkeit im Photovoltaikgroßhandel verspricht sich CS Wismar einen größeren Absatz der Module, was wiederum auch den Absatz der Solrif-Systeme von Ernst Schweizer beflügeln könnte. Durch die Vertriebspartnerschaft kann der Modulhersteller den Kunden, zu denen Architekten, Planer und Bauherren gehören, auch auch einen besseren Service bieten. (su)

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photo: Samuel Trümpy

Elektrizitätswerke Kanton Zürich (EKZ) |

Bifacial und Fassadenmodule sind perfekt für die Berge

Die Auswertung der Daten einer Testanlage in der Schweiz hat ergeben, dass Fassadenmodule im Winter einen höheren Ertrag bringen.

Eine Testanlage der Elektrizitätswerke des Katons Zürich (EKZ) hat gezeigt, dass in den Bergen der Solarstromertrag auch an kürzeren Wintertagen üppig ist. Zusammen mit den Kollegen der Züricher Hochschule für Angewandte Forschung (ZHAW) in Wädenswil haben die Entwickler bei der EKZ auf der Totalp im Rätikon auf über 2.500 Metern Höhe eine Solaranlage aufgebaut. Die Frage war, wie viel Solarstom produziert die Anlage und wie wirkt sich im Winter der sogenannte Aledoefekt aus. Dabei handelt es sich um die zusätzliche Nutzung des Sonnenlichts, das vom Schnee reflektiert wird.

Fassadenmodule vor allem im Winter besser
Sie haben dabei die 20 Solarmodule mit einer unterschiedlichen Neigung installiert. Damit wollten die Züricher herausfinden, welcher Neigungswinkel auch mit Blick auf die tiefer stehende Sonne und die Schneereflexion im Winter am besten geeignet ist, um den höchstmöglichen Ertrag zu erwirtschaften.
Das Ergebnis der Messung: Vor allem die Erträge der bifacialen und der steil aufgeständerten Module waren höher als der durchschnittliche Jahresertrag einer Photovoltaikanlagen im Mittelland. Das liegt vor allem an dem Albedoeffekt und an der besonders hohen Sonneneinstrahlung in den Bergen. „Diese ersten Ergebnisse bestätigen unsere Berechnungen und Simulationen vollumfänglich, was uns sehr freut“, sagt Danilo Grunauer, Projektleiter bei der EKZ. „Gerade der Winterstrom ist besonders wichtig“, ergänzt Jürg Rohrer, Leiter der Forschungsgruppe Erneuerbare Energien an der ZHAW. „Dann braucht es besonders viel Strom, und die Schweiz muss ihn zum Teil importieren.“

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Solarwatt |

Indachanlage von Solarwatt gewinnt Designpreis

Die Jury des German Design Award hat das Indachsystem von Solarwatt für den Preis in der Kategorie Excellent Product Design ausgewählt. Der Preis wird am 8. Februar 2019 verliehen.

Der Rat für Formgebung hat das Indachsystem Easy In von Solarwatt mit dem German Design Award in der Kategorie Excellent Product Design ausgezeichnet. Es besteht aus einem Glas-Glas-Modul, das normale Dachziegel ersetzt und direkt auf die Lattung der Dachkonstruktion geschraubt wird. „Immer mehr Hausbesitzer setzen auf das Besondere und legen zunehmenden Wert auf Ästhetik“, beschreibt Detlef Neuhaus, Geschäftsführer von Solarwatt, die Bedeutung des Awards für das Dresdner Unternehmen.

Gute Lösung für Neubauten und Dachsanierung

Es war aber nicht nur die Ästhetik des Moduls, die die Jury überzeugte. Entscheidend war auch der Zusatznutzen. Denn wie andere Indachanlagen auch ist das System von Solarwatt eine perfekte Alternative zur normalen Dacheindeckung mit einer zusätzlichen Dacheindeckung. Das gilt vor allem für Neubauten oder bei der Dachsanierung. Denn für den Teil des Daches, der mit der Anlage eingedeckt ist, braucht der Hauseigentümer keine Dachziegel anzuschaffen. „Unsere Indachmodule erzeugen außerdem für viele Jahrzehnte zuverlässig sauberen Solarstrom“, betont Neuhaus. „Wenn man dadurch gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt schont – um so besser.“
Solarwatt bekommt den Preis am 8. Februar 2019 überreicht. Denn dann findet die feierliche Verleihung im Rahmen der Messe „Ambiente“ in Frankfurt am Main statt. (su)

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Solar Age |

Datenbank für solare Gebäude gestartet

Einen umfassenden Überblick über die große Vielfalt an Gebäuden mit PV-Anlagen bietet das neue Webportal www.solarage.eu. Das B2B-Portal für solare Architektur ging anlässlich des BIPV-Forums in Bad Staffelstein am 24.4.2018 an den Start. Architekten, Gebäudeplaner, Bauherren und die Immobilienwirtschaft können sich hier über neue Solarprodukte und beispielhafte Referenzobjekte der solaren Architektur informieren.

Einen umfassenden Überblick über die große Vielfalt an Gebäuden mit PV-Anlagen bietet das neue Webportal www.solarage.eu. Das B2B-Portal für solare Architektur ging anlässlich des BIPV-Forums in Bad Staffelstein am 24.4.2018 an den Start. Architekten, Gebäudeplaner, Bauherren und die Immobilienwirtschaft können sich hier über neue Solarprodukte und beispielhafte Referenzobjekte der solaren Architektur informieren.

Zum Start: 50 Solargebäude in der Datenbank

Im Mittelpunkt des Angebots steht eine Datenbank zu weltweit realisierten Beispielgebäuden aller Art mit Aufdachgeneratoren, Indachsystemen oder Solarfassaden. Zum Start des Webportals waren rund 50 Gebäude eingestellt. Jedes Gebäude wird mit einer Kurzbeschreibung und einem ausführlichen Dossier vorgestellt. Die Datenbank wird wöchentlich erweitert und ergänzt.

Bereits 320 Produkte zum solaren Bauen erfasst

Neben den Beispielgebäuden bietet das Portal den B2B-Zielgruppen auch eine Datenbank für Solarprodukte, in der bereits 320 Einträge vorhanden sind und die permanent gepflegt und weiterentwickelt wird.

Umfangreiche Dossiers zu integrierten Solargeneratoren, Blitzschutz, Brandschutz und Stromverbrauch im Gebäude ergänzen das Angebot.

B2B-Portal auf Deutsch und Englisch

Außerdem erhalten die Abonnenten zahlreiche Tipps, Hinweise, Planungstools und Checklisten. Der Branchendienst bietet seine Fachinformationen auf Deutsch und Englisch.

Verantwortlich für die Inhalte auf der Seite www.solarage.eu ist Chefredakteur Sven Ullrich. Herausgeber und Redakteur ist Heiko Schwarzburger aus Berlin. Beide sind ausgewiesene Fachjournalisten für Photovoltaik und Solararchitektur.

Starke Partner unterstützen Solar Age

Die Solar Promotion GmbH aus Pforzheim, die über ihre Tochtergesellschaft Conexio als Veranstalter unter anderem des BIPV-Forums in Bad Staffelstein aktiv ist, fungiert als Projektpartner von Solar Age. Unterstützt wird das Projekt auch vom Branchenverband Photovoltaic Austria und der Allianz BIPV.

Als Gold-Partner unterstützt die Firma Solarwatt GmbH aus Dresden das neue Portal. Sie bietet leistungsstarke Glas-Glas-Module, das Indachsystem Easy-In und DC-gekoppelte Stromspeicher für private und gewerbliche Gebäude an.

Silber-Partner ist die Firma SolarInvert GmbH aus Freiberg am Neckar. Das Unternehmen fertigt und vertreibt spezielle Niedervolt-Wechselrichter für Solarfassaden und Dachgeneratoren sowie Stromspeichersysteme.

Medienpartner von Solar Age sind die seit 2004 auf Energie- und Technologiethemen spezialisierte PR-Agentur Krampitz Communications aus Köln sowie die Fachmedien photovoltaik und PV Europe.

Zum neuen B2B-Portal

Kontakt:
Solar Age – Architect’s database for solar buildings
Dipl.-Pol. Sven Ullrich (Chefredakteur)
Telefon: 030/92252671,
E-Mail: su@solarage.eu
Wörther Straße 1, 10435 Berlin

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Intersolar Europe |

Intersolar Europe 2018 ausgebucht

München: Die Intersolar Europe 2018 sendet schon heute positive Signale in den Markt: Bereits drei Monate vor Veranstaltungsbeginn sind die Ausstellungsflächen ausgebucht - ein Spiegelbild der weltweiten Photovoltaik (PV)-Entwicklung. Rund um den Globus herrschen sonnige Aussichten. Allein für dieses Jahr wird weltweit ein PV-Zubau von rund 110 Gigawatt erwartet.

Wie die weitere Zukunft des PV-Markts aussieht und welche Potenziale noch ausgeschöpft werden können, beleuchtet die weltweit führende Fachmesse der Solarwirtschaft vom 20. bis 22. Juni 2018 in München.

Angetrieben durch den Boom des PV-Markts im vergangenen Jahr, erfreut sich die Intersolar Europe 2018 neben bereits etablierten Ausstellern auch einem hohen Zuwachs an Neuausstellern aus allen Bereichen der PV-Branche – von Wartung und Betrieb bis hin zur Zellproduktion. Daneben stehen moderne und dezentrale Energietechnologien im Fokus der Unternehmen. Die Branche befindet sich auf dem Weg in eine neue Energiewelt, in der künftig Vernetzung, Digitalisierung und Dezentralisierung eine zentrale Rolle einnehmen – und Technik nicht mehr isoliert, sondern im System betrachtet wird.

So veranlasste die gute Marktentwicklung die Aussteller neben einer frühzeitigen Buchung auch gleichzeitig zu einer Vergrößerung ihrer Ausstellungsflächen auf der Intersolar Europe 2018. Doch nicht nur hier spiegelt sich die ungebremste Entwicklung der Solarbranche wider – auch die Fachmesse selbst reflektiert die Veränderungen am Markt: Unter dem neuen Dach The smarter E Europe findet die Intersolar Europe neben der etablierten Speichermesse ees Europe erstmals zusammen mit zwei weiteren Energiefachmessen statt.

Zukünftig stellen die Power2Drive Europe und die EM-Power die Themen Elektromobilität sowie die intelligente Energienutzung in Industrie und Gebäuden in den Fokus. So präsentiert sich München mit dem neuen, umfassenden Messekonzept und mit der idealen PV-Marktsituation als weltweiter Treffpunkt der Solarwirtschaft in diesem Jahr mit 1.200 Ausstellern und einer Ausstellungsfläche von 86.000 m² noch erfolgsversprechender als je zuvor.

Als branchenweit internationalste Veranstaltung mit Besuchern und Ausstellern aus 150 Ländern ist die Intersolar Europe daher die ideale Plattform, um weltweite Kontakte zu knüpfen. „Die Geschwindigkeit mit der die Intersolar Europe in diesem Jahr ausgebucht war, bestätigt auch unsere Markteinschätzung. Wir freuen uns, 2018 wieder Teil der Veranstaltung zu sein und dort langjährige sowie auch neue Kontakte begrüßen zu dürfen“, bekräftigt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V..

Link zur Intersolar Europe

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Solarwatt |

MyReserve Matrix ist „Produkt des Jahres 2018“

Wichtige Ehrungen für den Stromspeicher MyReserve Matrix von SOLARWATT: Die Leser des Fachmagazins elektrobörse smarthouse haben die modulare Speicherlösung in der Kategorie „Regenerative Energien“ zum „Produkt des Jahres 2018“ gewählt. Der Heim- und Gewerbespeicher landete vor den Einreichungen von Solar-Log und Weidmüller auf dem ersten Rang.

An der Leserwahl beteiligten sich insgesamt rund 1.400 Personen, vorrangig Elektrohandwerker, Planer und Einrichter. „Mit dem modularen Aufbau unseres Batteriespeichers der neuen Generation hatten wir neben dem Endverbraucher besonders auch die Handwerker im Blick. Hier geht es vor allem um eine gute Handhabbarkeit und eine schnelle Installation. Wir freuen uns sehr, dass unsere Speicherlösung im In- und Ausland so gut ankommt“, sagt Detlef Neuhaus, Geschäftsführer der SOLARWATT GmbH. Bereits im vergangenen Jahr war das Vorgängermodell des MyReserve Matrix zum Produkt des Jahres 2017 gekürt worden.

Neben der Auszeichnung von elektrobörse smarthouse schaffte es der SOLARWATT MyReserve Matrix auf die Bestenliste zum „Industriepreis 2018“. Die hochkarätige Auszeichnung wird seit mehr als einem Jahrzehnt vom Huber Verlag für Neue Medien im Rahmen der Hannover Messe verliehen.

Der Speicher des Dresdner Premiumherstellers überzeugte die Jury aus Professoren, Wissenschaftlern, Industrie-Branchenexperten und Fachjournalisten, weil er der weltweit erste Batteriespeicher ist, „der sich komplett dem individuellen Bedarf anpasst und nicht umgekehrt“.

Die Eigenversorgung mit Solarstrom ist für immer mehr Gewerbebetriebe eine lohnenswerte Möglichkeit, ihre Energiekosten zu senken. MyReserve Matrix eignet sich sowohl für den Einbau in eine neue PV-Anlage als auch als Ergänzung von Bestandsanlagen.

Link zu SOLARWATT

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SolarInvert |

Reparatur von Wechselrichtern

Bei Wechselrichtern gibt es Schäden, die häufiger auftreten: Überspannungen, unsachgemäßer Transport, Lötstellen. SolarInvert aus Freiberg am Neckar bietet die Reparatur solcher Geräte an. „Normalerweise handelt es sich bei Defekten im Wechselrichter um Schäden durch Überspannungen“, berichtet Andreas Armbrust. „Schnell wechselnde Netzspannungen verursachen hohe Ströme, dadurch steigt die thermische Belastung der Bauteile auf den Platinen.

Das passiert bei großen Trafos, oder wenn sich Wärmepumpen abschalten. Dann entstehen Spannungsspitzen.“ Er schätzt, dass Fehler durch Überspannungen, unsachgemäßer Transport und falsche Lötstellen die wichtigsten Schadensursachen bei Wechselrichtern sind.

Haarrisse und Austrocknung

Thermische Bewegungen im Innern der Wechselrichter können beispielsweise auch die Keramiken der Kondensatoren durch Haarrisse schädigen. Das ist eine Form der Alterung. Auch unentdeckte Schäden beim Transport und dem Einbau der Geräte können sich irgendwann auswirken. „Deshalb tauschen wir solche Bauteile bei reklamierten Wechselrichtern routinemäßig aus“, erklärt der Experte. „Früher haben wir stundenlang nach solchen Fehlern gesucht, das machen wir heute nicht mehr.“

So werden defekte Leistungs-ICs nicht mehr repariert, man tauscht die Leistungsblöcke gegen neue aus. Bei den Kondensatoren spielt neben dem thermischen Stress vor allem die Alterung eine Rolle. Kleine Elektrolytkondensatoren (Elkos) trocknen unter Umständen aus. Je weniger Elektrolyt sie haben, desto wärmer werden sie im Betrieb. „Auch diese Bauteile tauschen wir vorsichtshalber aus“, meint Armbrust. „Große Elkos haben dieses Problem nicht.“

Bauteile vorsorglich wechseln

Insgesamt rund 20 Bauteile werden auf den Platinen der Wechselrichter präventiv ausgewechselt, bevor die eigentliche Fehlersuche beginnt. „Wir hatten schon Geräte in der Reparatur, bei denen 24 Beine an den Mosfets abgerissen waren“, nennt der Ingenieur ein Beispiel. „Oder wenn die Leiterplatte aus mehreren Schichten besteht, also eine sogenannte Multilayer-Platine ist. Zwischen den Schichten verlaufen Leiterbahnen, sogenannte Kanäle. Wenn sie Luft enthalten, gerät das Material bei thermischen Spitzen unter Druck, können die Kanäle brechen.“

Deshalb prüft Solarinvert jeden seiner Wechselrichter mit Überlast von 20 bis 30 Prozent. Der Anbieter ist klein, die kleinen Wechselrichter verarbeiten sehr geringe Systemspannungen mit hohen Strömen. Die meisten Hersteller bieten ihre Solarwechselrichter als Multistringgeräte für 1.000 Volt DC an. Solarinvert kann 24 bis 96 Volt verarbeiten, ohne Hochsetzsteller. Die Geräte lassen sich parallel verschalten und sind besonders gut für Solarfassaden geeignet.

Aufgrund der geringen Spannungen sind diese Geräte leichter zugänglich, zudem lassen sich Speicherbatterien direkt anbinden. „Wegen der höheren Ströme stecken wir mehr Kupfer in die Geräte“, berichtet Tobias Schwartz, Geschäftsführer von Solarinvert. „Aufgrund der geringen Spannungen können wir die Elektronik sehr einfach halten, brauchen weniger Bauteile. Geringe Spannungen sind auch bei der Reparatur von Vorteil.“ Solarinvert baut und repariert Solarwechselrichter schon seit 20 Jahren. Insgesamt rund 15.000 Geräte wurden bislang in den Markt gebracht.

Link zu SolarInvert

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Photovoltaic Austria |

Österreichs erster BIPV-Award verliehen

Auf dem diesjährigen Frühjahrskongress von PV Austria hat die Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) herausragende Projekte mit dem österreichischen Innovationsaward bauwerkintegrierte Photovoltaik prämiert. Von den 51 eingereichten Projekten wurden Gewinner in den drei Kategorien bestimmt.

Bei den Büroneubauten entschieden sich die Preisrichter für das Bürogebäude des Windkraftprojektierers Püspök in Parndorf. Die Jury hat die Kombination aus ästhetisch innovativer Lösung und dem stimmigen Gesamtenergiekonzept überzeugt.

In der Kategorie Sanierung gewann das Chemiehochhaus der TU Wien. Hier überzeugte die Kombination einer riesigen Solarfassade mit einem umfassenden energetischen Gesamtkonzept. Die Preisrichter hoben zusätzlich die Vorbildwirkung in der Sanierung mit Aspekten der Übertragbarkeit und Wiederholbarkeit hervor.

In der Kategorie Wohnneubau haben sich die Juroren für das erst jüngst fertiggestellte Wohnhaus Solaris in der Seestraße in Zürich entschieden. Für dieses Projekt hat Ertex Solar aus dem niederösterreichischen Amstetten 1.300 Module nach Anforderungen der Architekten von Huggenbergerfries hergestellt. Damit sich das Gebäude gut in die Umgebung einfügt, hat es Architekt Adrian Berger in ziegelrote Solarmodule gekleidet.

Link zur Technologie Plattform Photovoltaik

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EM-Power |

EM-Power 2018: Vielversprechende Potenziale der Kraft-Wärme-Kopplung

München: Dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kommt auf dem Weg in eine moderne Energiewelt eine wichtige Rolle zu. Mit der hohen Effizienz der gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung und der gleichzeitig hohen Flexibilität mit Blick auf Einsatzart und Anlagengröße leistet die KWK auf Erzeugerseite einen hohen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz.

Sowohl in Industrie als auch in Wohn- und Gewerbegebäuden bringt sie gleichzeitig ein großes Kostensenkungspotenzial mit sich. Mit welchen weiteren Potenzialen die KWK aufwarten kann, darüber informieren Experten auf der EM-Power, der Fachmesse für die intelligente Energienutzung in Industrie und Gebäuden. Zusammen mit drei weiteren Energiefachmessen findet die EM-Power auf der neuen Innovationsplattform The smarter E Europe vom 20. bis 22. Juni 2018 in München statt.

Deutschland soll zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt werden – so das Ziel der neuen Bundesregierung, wie es im Koalitionsvertrag festgehalten ist. Mit einer überarbeiteten Energieeffizienzstrategie hat sie sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 zu halbieren. Auch der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2030 auf 65 Prozent steigen.

Bei der Erreichung dieser Ziele kommt auch der KWK eine entscheidende Rolle zu: Denn eine aktuelle Studie, die der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) beim Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) beauftragt hat, zeigt: Mit der Kombination aus KWK und sauberem Strom lässt sich die Wärmewende im Vergleich zu einer reinen Stromlösung besser bewältigen. Damit würde die KWK nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz leisten, sondern gleichzeitig auch zur Ressourcenschonung sowie dem Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Link zur EM-Power

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