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SunCurtain GmbH

Solarer Lamellenvorhang

Der Generator am Fenster

photo: SunCurtain

Suncurtain hat einen solaren Lamellenvorhang entwickelt. Die Lamellen bestehen aus organischen Solarfolien, die von Armor Solar Power Films produziert werden. Sie wandeln einen Teil des auftreffenden Sonnenlichts in Strom um. Dieser wird über die Vorhangschiene auf einen Wechselrichter geleitet. Von dort kann er ins Hausnetz eingespeist und vor Ort genutzt werden.

Damit schlägt Suncurtain zwei Fliegen mit einer Klappe. Auf der einen Seite sorgt der Vorhang für zu starker Hitzeentwicklung im Raum und damit für sinkenden Kühlbedarf. Da die Lamellen teiltransparent sind, erlauben sie trotzdem, dass der Raum auch bei geschlossenem Vorhang ausreichend mit Tageslicht versorgt wird. Zudem versperrt er nicht die Sicht nach draußen. Auf der anderen Seite sorgt er für Strom, der direkt im Gebäude oder sogar im Raum etwa zur Energieversorgung des Arbeitsplatzes genutzt werden kann.

Individuelles Design ist möglich

Zudem kann Suncurtain das Design an die Kriterien der Nutzer anpassen. So sind unterschiedliche Längen und Breiten der Lamellen möglich. Derzeit stehen die Vorhänge in den Farben blau, rot, grün und grau mit unterschiedlicher Transparenz im Portfolio von Suncurtain zur Verfügung. Außerdem kann der Kunde zwischen matter und glänzender Oberfläche wählen.

Anwendung im Gebäudeinneren mit organischer Photovoltaik

Die Nutzung von organischen Solarfolien hat vor allem für Anwendungen in Räumen als Sonnenschutz Vorteile. Zwar liegt der Wirkungsgrad der organischen Solarfolien weit unter denen von kristallinen Solarmodulen. Allerdings werden einerseits damit Flächen zur Stromproduktion genutzt, die andernfalls brach liegen bleiben würden. Denn kristalline Solarzellen vertikal ausgerichtet in Innenräumen zu nutzen ist kaum wirtschaftlich. Die organischen Solarfolien kommen allerdings einerseits mit Schwachlicht viel besser zurecht und nutzen die geringste Lichtintensität zur Stromproduktion. Sie können sogar künstliches Licht verwerten. Auf diese Weise produzieren sie mehr Strom in einer solchen Einbausituation als jede andere Halbleitertechnologie.

Mit der Temperatur steigt der Wirkungsgrad

Andererseits haben die organischen Solarfolien einen negativen Temperaturkoeffizient. Das bedeutet, dass sie mit steigenden Temperaturen an Leistung gewinnen. Das ist bei allen anderen Technologien anders. Diese verlieren Leistung, je wärmer sie werden. Das ist vor allem für Sonnenschutzsysteme entscheidend. Denn diese sollen die heißen Sonnenstrahlen auffangen und für weniger Wärmeeintrag in die Räume sorgen. Dadurch ist es ihre Aufgabe, einen großen Teil der sommerlichen Hitze aufzunehmen. Das geht mit organischen Solarfolien besser als mit den anorganischen Technologien.

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