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Ernst Schweizer AG

Solrif

Indachsystem für verschiedene Modulgrößen

photo: CSEM

Ernst Schweizer mit Sitz in Hedingen, Kanton Zürich, hat das Indachsystem von Solrif entwickelt, um Solarmodule nicht nur zur Stromproduktion, sondern auch als Dacheindeckung zu nutzen. Denn das System macht aus rahmenlosen Standardmodulen einen Solardachziegel. Es ersetzt damit die klassische Dacheindeckung. Für die Nutzung des Solrifs ist ausschließlich eine Holzunterkonstruktion analog zum normalen Ziegeldach oder eine vertikale Konterlattung notwendig. Als Schutzschicht sollte zudem ein gängiges Folienunterdach eingesetzt werden. Auf diese Weise kann das Solrif die Eindeckung von Dächern mit einer Neigung von zehn bis 70 Grad bilden.

Hersteller bieten entsprechende Module an

Voraussetzung ist aber, dass die verwendeten Module einen speziellen Solrif-Rahmen haben. Da das System aber schon lange am Markt ist und sehr weit verbreitet, gibt es eine ganze Reihe von Herstellern, die Module mit solchen Rahmen im Portfolio haben. Diese haben dann auch die vorgegebene Dicke von 5,2 Millimetern, so dass sie in die Unterkonstruktion passen. Inzwischen bieten auch erste Hersteller wie die Sonnenstromfabrik in Wismar Glas-Glas-Module mit Solrif-Rahmen an. Das Solrif deckt Kantenlängen von 500 bis 2.000 Millimeter und Flächen von einem bis 1,7 Quadratmeter ab.

Flexible Anbindung an die Dachumgebung

Inzwischen hat Ernst Schweizer auch flexible Anbindungen der Solaranlage an die Dachumgebung entwickelt. War es früher notwendig, auf jede Modulgröße mit individuellen Blechen die Anbindungen an die Dachumgebung herzustellen, ist die jetzige Lösung für Modulgruppen einsetzbar. Denn nicht alle Module, auch wenn sie die gleiche Anzahl von Zellen haben, sind genau gleich groß. Mit der neuen Lösung decken die Schweizer mit einer Verblechungslösung jeweils die gesamte Gruppe von Modulen mit der gleichen Zellenanzahl ab, die aber vom Maß her nicht genau gleich sind. Das heißt, es gibt eine Verblechung jeweils für Module mit 60, 54 und 48 Zellen. Denn bei den Modulherstellern geht der Trend für Indachlösungen hin zu Ergänzung mit kleineren Modulen. So hat Aleo Solar sein Sortiment an Solrifmodulen um ein Paneel mit 48 Zellen erweitert. Auch Sonnenstromfabrik und Axsun haben Solrifmodule mit 60, 54 und 48 Zellen im Portfolio.

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